App- Empfehlung

Das hätte ich nicht gedacht, dass ich einmal eine App auf dem Blog empfehlen würde. Aber irgendwann ist immer das erste Mal. Hier also meine Empfehlung:

Critisim Simulator von Dr. Ben Furman

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.benfurman.criticism&hl=de

Ben Furman ist ein finnischer Psychiater und Psychotherapeut und international anerkannter Experte für lösungsorientierte Therapie. Ich habe ihn in Seminaren persönlich kennenlernen dürfen und kann sagen, dass er ein sehr humorvoller, kenntnisreicher, warmherziger und effizient lehrender Mensch ist. Es ist ihm ein großes Anliegen, Lösungen aufzuzeigen für unterschiedliche Themenbereiche. Dazu hat er viel geforscht und auch veröffentlicht. Und er ist sehr freigebig und daran interessiert, dass seine Lösungen auch kostenfrei zu den Menschen kommen. Das finde ich eine ganz großartige Eigenschaft an ihm. Seine App ist kostenfrei im Appstore zu haben.

Ich habe mir diese App vor kurzem runtergeladen, als er mitteilte, dass sie zu haben ist. Neugierig habe ich mir dieses Tool angeschaut. Und ausprobiert.

Man wird zunächst aufgefordert, den Namen und das Geschlecht der Person anzugeben, der man etwas Unangenehmes oder eben Kritik mitteilen möchte. Diese Daten werden NICHT gespeichert. Sie dienen lediglich dazu, die Simulation so zu gestalten, dass ich als Nutzer ständig die Person im Blick behalte, für die ich mir hier einen Tipp holen möchte.

Anschließend folgen Fragen zum Problem, die teilweise mit Angaben aus einer vorgegebenen Liste, teilweise aber auch durch Freitext-Eingabe beantwortet werden. Am Ende des Prozesses kommt die Lösung, die wir vermutlich in bekannter – und meist wenig hilfreicher – Manier gefunden hätten. Danach geht es mit anderen Fragen weiter, die uns zu anderen Antworten führen – wieder aus Listen oder per Freitext-Eingabe. Und dabei kommt dann eine ganz andere, hilfreiche Lösung heraus. Mit diesem Vorschlag kann man nun in das Gespräch mit der betreffenden Person gehen und hat bessere Voraussetzungen, dass die Kritik vom Gegenüber auch verstanden, angenommen und umgesetzt wird und ohne die Beziehung dadurch mehr zu belasten als nötig. Ich finde das sehr gelungen und wirklich hilfreich.

Die Nachteile der App: Sie liegt nur in Englisch und Finnisch vor. Die Schrift ist sehr klein.

Weitere Informationen über Ben Furman findet man zum Beispiel hier:

http://www.benfurman.com/en/

http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Furman

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Die herrliche Welt unter Wasser

 

Tauchen (222b)

Nun waren wir also zum ersten Mal tauchen. Ich habe mir einen Lebenstraum erfüllt. Seit ich als Kind Jacques-Yves Cousteau  (http://de.wikipedia.org/wiki/Jacques-Yves_Cousteau) im Fernsehen gesehen hatte, war ich vom Tauchen fasziniert. Es hat Jahrzehnte gebraucht, bis ich mir diesen Traum nun erfüllt habe.

Zunächst galt es, einen Tauchschein zu machen, denn ich wollte Sicherheit bei der Unternehmung. Eine gute Ausbildung war für mich Voraussetzung, beim Tauchen entspannt Spaß zu haben. Also haben wir hier vor Ort Im Tauchcenter „Die Flosse“ (http://www.die-flosse.de/) im letzten Jahr unseren Tauchschein gemacht.

Und dieses Jahr gings nun tatsächlich ins Meer. Wir waren in Ägypten im Roten Meer tauchen, und es war Wunder-voll!

Ich habe nur so gestaunt über die Vielfalt an Farben und Formen, die sich unseren Augen boten. Das war für mich nochmal was ganz anderes als in Filmen oder im Aquarium, diese Größe und Endlosigkeit des Meeres zu erleben. Und darin eben diese vielen bunten Fische und Korallen.

Und als ich aus dem Meeresblau wieder aufgetaucht war, kamen mir folgende Gedanken, die ich gern hier teilen möchte:

Der weitaus größte Teil (71%) unserer Erde ist von Wasser bedeckt. Und diese Welt unter Wasser ist einmal nicht geschaffen worden für uns Menschen. Wir halten uns gern für die Krone der Schöpfung, für intelligent und besonders begabt. In Teilen mag das ja auch stimmen. In unseren Augen sind die Fische – Delphine sind Säugetiere, denen trauen wir mehr zu – so ziemlich die unintelligentesten Geschöpfe, die es gibt. Jedenfalls trauen wir denen nicht viel zu und sehen eher auf die herab. Und für diese Wesen, die in unseren Augen so gering sind – und im Meer leben ja auch noch Wirbellose und Schnecken und dergleichen – hat Gott eine Welt geschaffen, die vor Reichtum und Schönheit strotzt. Das hat mich sehr bewegt und in mir die Frage aufgeworfen, wieviel ich ihm wohl wert bin, wenn er für Fische, Wirbellose und Korallen eine solche Pracht erschafft. Das Erleben unter Wasser hat mir insofern auch wieder die Augen geöffnet für all die Schönheit, die ich tagtäglich hier über Wasser sehe und die mir manchmal dadurch, dass ich sie täglich sehe, schon so selbstverständlich geworden ist. Ich bin dankbar für diese herrliche Welt, in der ich leben darf.

Tauchen (232b)