Was ist eigentlich Glück?

Glück lässt sich nicht erzwingen. Aber es hat für Hartnäckige sehr viel übrig. - www.doppelpunkt-praxis.de

Die Vorstellungen der Menschen vom Glück sind äußerst verschieden. Es gibt eine Reihe von Büchern zum Thema und vermutlich ist es in denen auch nicht vollständig erfasst und erklärt. Nach meiner Erfahrung verbinden viele Menschen Glück mit Zufall. Zufall aber ist etwas, worauf ich keinen Einfluss habe. Meiner Meinung nach ist Glück aber durchaus etwas, worauf ich Einfluss nehmen kann.

Bei Wikipedia fand ich, dass Glück von mittelniederdeutsch gelucke/lucke (ab 12. Jahrhundert) bzw. mittelhochdeutsch gelücke/lücke kommt und in seiner Bedeutung klar macht, dass es darum geht, wie etwas ausgeht bzw. endet. Demnach ist Glück vom Ursprung her der günstige Ausgang einer Sache oder Unternehmung.

Wenn es beim Glück aber darum geht, wie etwas endet, dann wird mein Einfluss sehr wohl deutlich. Und da setzt der Spruch an: Glück lässt sich nicht erzwingen. Aber es hat für Hartnäckige sehr viel übrig. Ich kann also aktiv zu meinem Glück beitragen. Einfach darauf zu warten, dass es mir in den Schoß fällt, ist demnach die ungünstige Variante, zum Glück zu finden.

Dranbleiben ist die Devise!

Wenn ich glücklich werden will, bedeutet das, immer wieder aktiv zu werden, nach Rückschlägen nicht aufzugeben, sich selbst zu motivieren, Ziele fest im Blick zu behalten oder immer wieder neu den sich ändernden Umständen anpassen. Glücklich werden und bleiben heißt: aktiv sein und Verantwortung übernehmen.

Von der Größe des Glücks ist hier gar nicht die Rede. Es kann bei alledem auch um das Glück im Unglück gehen oder um all die kleinen Momente, die ein Tag mit sich bringt, die es nur wahrzunehmen gilt. Und auch das, diese Momente bewusst wahrnehmen wollen, ist eine Form des aktiv am Glück Mitwirkens.

Mit einem Tagebuch der guten Momente kann ich lernen, meine Wahrnehmung für diese Augenblicke zu schärfen und meinem ganz persönlichen Glück auf die Sprünge helfen. In dieses Tagebuch werden nur stichwortartig all die kleinen Glücksmomente notiert, die sich am Tag ereignet haben. Das können auch Dinge sein, die sich täglich wiederholen. Glück wird ja durch Wiederholung nicht wertlos. Wer solch ein Buch mal einige Monate führt, lernt, das kleine Glück im Alltag wahrzunehmen und gewinnt so mehr Zutrauen dahinein, dass auch mehr Glück möglich ist, wenn man beginnt, sich dafür einzusetzen. Ich habe es lange geführt, und es hat mich glücklich gemacht!

Autor: Ulrike Dauenhauer – Praxis Doppelpunkt

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